Symbolik



Bild aus Kewpie & Johnny in Venedig


"Kewpie & Johnny in Venedig" ist ein Märchen über die positive Bewältigung von Krankheit und Tod. Deshalb ist diese Geschichte - mehr noch als im ersten Buch "Kewpie & Johnny - Von Elfen verzaubert" in eine Vielzahl von (verborgenen) Symbolen eingebettet.
Wie es für Märchen typisch ist.

Beispiele:

Seifenblasen

symbolisieren die Vergänglichkeit.
Eine berühmte Darstellung Rembrandts - Amor mit der Seifenblase, 1634 - befindet sich im Liechtensteinmuseum in Wien.

Tauben

Von Anfang an hatte die Taube eine bevorzugte Stellung unter den Vögeln. In den frühen Kulturen (Sumerer, Babylonier) war die Taube den jeweiligen Göttinnen der Liebe geweiht. Sie war das Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit, der Seelenvogel für die Toten und die Botschafterin Amors. ( heute noch: "Wie die Turteltäubchen")
Es war eine Taube, die Noah aussandte, um das Ende der Sintflut anzuzeigen. So wurde sie auch zur Friedenstaube. Einem Symbol der Hoffnung.
In der christlichen Mystik besaß die Taube keine Galle. Sie kennt daher auch keine Bitternis. Sie ist frei von jeglichem Übel. Sie wurde zum Symbol der Reinheit und Unschuld.
Im Christentum steht sie für den Heiligen Geist und für Erleuchtung.

Schnecke

Das Schneckenhaus ist ein universelles, kulturell tief verwurzeltes Symbol. Seine spiralförmigen Windungen erinnern an zyklische Wiederkehr, Erneuerung und das Leben an sich.
Jede menschliche Zelle enthält unser Erbgut als doppelt gewundene Spirale (Doppelhelix).
Indianische Kulturen gaben dem Schneckenhaus einen beschützenden Aspekt (Schwangerschaft, Empfängnis).
Bei den Maya war der Windgott gleich der Schnecke, da er bis in die letzten Winkel vordringen kann.
In der abendländischen Kultur gilt ein leeres Schneckenhäuschen als Todesmahnung ("memento moris" = gedenke des Todes).

Bovolo

Italienisch für Schneckenturm; Geburtsort von Johnny.
Schon die Maya (Maya-Metropole Chichen Itzá) bauten so genannte Schneckenhäuser.
Das waren Rundbauten, die wahrscheinlich als Observatorien dienten.
Auch Frank Lloyd Wright´s Guggenheim Museum in New York (1959) ist ein Spiralbau und ähnelt einem Schneckenhaus.

1,3,7

Die Zahl 1 durch 137 ist die Feinstrukturkonstante Alpha (α).
Sie enthält im Prinzip alle Fragen und Geheimnisse, die mit der Lichtgeschwindigkeit, der Quantenphysik, der Relativitätstheorie und anderen fundamentalen Theorien über die Natur zusammenhängen.
Entdeckt wurde sie vom deutschen Physiker Arnold Sommerfeld (1868-1951).
Das Absonderliche an der Zahl ist nicht nur ihr Wert, sie hat auch keine technische Einheit. Die Länge wird in Meter gemessen, die Masse in Kilogramm, die Stromstärke in Ampere. Alpha α dagegen hat keine Einheit.
Der österreichische Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli ( 1900-1958; 1945 Physik Nobelpreis fürs so genannte "Pauli Prinziple") soll noch in den letzten Stunden seines Lebens über die Bedeutung der Zahl 137 nachgedacht haben. Er verstarb in einem Krankenhaus in Zürich. Seine Zimmernummer war 137.